Boeing 7E7 laut wissenschaftlicher Studie mit überlegenem
Kabinenkomfort
Farnborough, 19. Juli 2004 (bi) – In einer umfassenden wissenschaftlichen
Studie mit mehr als 500 Testpersonen hat Boeing herausgefunden,
dass sich die Passagiere des neuen 7E7 „Dreamliner“
entspannter und weniger müde fühlen werden. Ursache ist
der höhere Luftdruck in der Kabine.
Die Studie wurde gemeinsam von der Oklahoma State University und
Boeing durchgeführt. Auf der Basis von 68 höhenabhängigen
Symptomen sollte festgestellt werden, wie sich der Luftdruck in
der Kabine auf den Komfort der Passagiere auswirkt.
„Es ist uns wichtig, das Fliegen insgesamt für den Passagier
angenehmer zu machen“, sagte John Feren, Vice President Sales
and Marketing des 7E7-Programms. „Wir sollen sicherstellen,
dass die Veränderungen, die wir vornehmen, tatsächlich
eine Verbesserung bewirken. Und die Untersuchung zeigt, dass der
höhere Luftdruck in der Kabine positive Auswirkungen auf die
Passagiere haben wird.“
Weil ihre Rumpfstruktur vorwiegend aus Metall ist, sind heutige
Verkehrsflugzeuge für einen Kabinendruck zertifiziert, der
einer Höhe von etwas mehr als 2.400 Metern entspricht. Dies
verringert die Materialermüdung während des normalen Betriebes.
Die 7E7, die aus stabileren und haltbareren Verbundwerkstoffen besteht,
wird einen Innendruck haben, wie er in 1.800 Metern herrscht. Verbundwerkstoffe
zeigen nicht die gleichen Ermüdungserscheinungen, die die Lebensdauer
von Metallstrukturen begrenzen.
Die Teilnehmer der Studie verbrachten jeweils insgesamt 20 Stunden
in einem Kabinen-Simulator. Dieser wurde auf fünf verschiedene
Druckhöhen eingestellt, von denen jede insgesamt neunmal getestet
wurde. Die Testpersonen saßen in Economy-Class-Sitzen, aßen
typische Bordverpflegung, schauten Filme an und schliefen, ganz
so wie auf einem normalen Flug.
Die Zusammensetzung der Gruppe war so gewählt, dass sie hinsichtlich
Geschlecht und Altersverteilung repräsentativ ist. Vor und
während der Simulation füllten sie Fragebögen aus.
Außerdem wurden Gedächtnis, Koordination und Sehvermögen
untersucht, um die Auswirkungen der verschiedenen Druckhöhen
zu ermitteln.
„Passagiere nehmen einen Flug als Ganzes wahr“, sagte
Feren. „Sie werden in der 7E7 vielleicht nicht sagen können,
welche Rolle der höhere Luftdruck gespielt hat, aber sie werden
sich auf dem Flug und danach besser fühlen.“
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Mark Birtel (Everett), +1-425-294-6105
Kontakte Deutschland:
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